Aus dem aktuellen W&V-Ticker:

Freie Journalisten arbeiten häufig auch in PR und Werbung. Dies ergibt eine Studie der LMU München, die im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) durchgeführt worden ist. Fast jeder zweite freie Journalist übt daher neben seiner Tätigkeit als Journalist eine Nebentätigkeit aus. Als Nebentätigkeit haben die Studienteilnehmer dabei am häufigsten das Berufsfeld “PR/Werbung” angegeben.

Weitere Ergebnisse: Das Internet ist bei der Recherche mittlerweile neben persönlichen Kontakten das wichtigste Rechercheinstrument. Dabei spielt die Suchmaschine Google eine herausragende Rolle. Sie ist mittlerweile die zweitwichtigste Quelle - deutlich vor Pressesprechern und PR-Material. Nur jeder sechste Befragte gibt an, dass er Google für eher unwichtig halte.

In der Studie haben 1630 Journalisten unter anderem zu Fragen zur Berufsstruktur, Arbeitszufriedenheit, Rechercheverhalten und Auftragsentwicklung geantwortet. Im Durchschnitt verdient ein freier Journalist 2478 Euro im Monat brutto - mit starken Schwankungen: So verdienen 28,8 Prozent der Befragten nur bis zu 1000 Euro brutto, 27,1 Prozent verdienen bis zu 2000 Euro, weitere 30 Prozent bis zu 4000 Euro.

67,1 Prozent der freien Journalisten haben kein vertraglich geregeltes Arbeitsverhältnis zu ihren Auftraggebern und arbeiten rein freiberuflich. 24,7 Prozent arbeiten als “feste Freie”, und 8,2 Prozent geben an, als Pauschalisten zu arbeiten.


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Journalisten und PR

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